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Der Regen kämpft mit meiner Fröhlichkeit
01.03.2018 19:00  
Seminare und Vorträge

 

Der Regen kämpft mit meiner Fröhlichkeit

 

 

FLUCH UND SEGEN HOCHSENSIBILITÄT

Ein Vortrag von und mit Arne Salig/Buchautor am 1.03.2018 um 19:00  Uhr

 

Hochsensible Kinder nehmen Eindrücke und Emotionen deutlich intensiver wahr als weniger Sensible und verarbeiten diese aufgrund ihrer komplexen Art zu denken auch noch besonders intensiv.

Spätestens mit Beginn der Schulzeit kommt es daher oft zu Schwierigkeiten, denn die vielen Reize und deren tiefe umfangreiche Verarbeitung können hochsensible Kinder leicht überfordern. Nicht wenige ziehen sich deshalb zurück oder haben Konzentrationsprobleme.

15 bis 20 Prozent aller Kinder sind auf diese besondere Art und Weise empfindsam –und oftmals sind es gerade die klugen, kreativen Kinder. Inzwischen ist Hochsensibilität wissenschaftlich nachgewiesen .

 

Was ist Hochsensibilität?

In den 90er Jahren kombinierte die amerikanische Psychologin und Psycho-therapeutin Dr. Elaine Aron erstmals bestehende Forschungen (u.a. von Iwan Pawlow) mit eigenen Erkenntnissen und entdeckte so den Wesenszug der Hochsensibilität (englisch: High Sensitivity).Es handelt sich hierbei um keine Krankheit sondern um eineerblich bedingte Konstitution des neuronalen Systems. Inzwischen konnte Hochsensibilität mit Hilfe von MRTs eindeutig nachgewiesen werden: Die Gehirnbereiche, die für Empathie, Wahrnehmungs-fähigkeit sowie die Verarbeitung von äußeren Informationen und Reizen in das eigene System zuständig sind, weisen bei hochsensiblen Menschen deutlich höhere Aktivitäten auf.

 

Warum ist Hochsensibilität gerade bei Kindern ein drängendes Thema?

Diese Kinder nehmen mehr Eindrücke wahr als ihre Altersgenossen und verarbeiten diese Eindrücke auch noch in komplexeren Gedankengängen. Strömen besonders viel Reize auf hochsensible Kinder ein, kapseln sie sich oft ab. Und so wirken ironischerweise ausgerechnet diese geistig hochaktiven Kinder oft lust-oder antriebslos.

 

Arne Salig wird 1966 in Hamburg geboren. Bereits als Jugendlicher schreibt er erste Texte und Gedichte. „Das Interesse für Psychologie hat mein Großvater geweckt", erklärt Salig. Dieser hatte die Bibliothek für Psychiatrie in der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf aufgebaut und dann jahrzehntelang geleitet. „Mit ihm habe ich schon als Jugendlicher viele interessante und lehrreiche Gespräche führen können."

Während Arne Salig zunächst in der Medienbranche arbeitet, bleibt der Gedanke zu schreiben und damit etwas Gutes für andere Menschen zu tun. Mit Anfang dreißig entschließt er sich zur Ausbildung als "Psychologischer Berater IAPP". Gemeinsam mit dem Liedermacher und Philosophen Mario Hené schreibt er 2007 das Buch "Der Weg zum Lächeln", basierend auf Henés Songtexten. Auf Hochsensibilität stößt Salig durch seinen kleinen Sohn, als dieser sich zunehmend abkapselt. Zu dem Zeitpunkt ist dieses Thema in Deutschland noch nahezu unbekannt.

Dieser Vortrag ist besonders für Eltern, Großeltern, Erzieher/innen und Pädagogen gleichsam interessant und geeignet.

 

Eintritt: 9.-€ AK / Karten ausschließlich an der Abendkasse