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Kunst-Provokation-Politik: Die Aktionen des „Zentrums für politischer Schönheit“
18.09.2018 19:30  
Forum Medien-Politik-Gesellschaft

Politik besteht nicht nur aus Parteien und Parlamenten, Wählen und Regieren. Spätestens seit Ende der 60er Jahre besteht sie auch in Deutschland aus Demonstrationen (viele ohne, manche mit Gewalt), aus Bürgerinitiativen, Protestcamps und politischen Diskursen aller Art und allerorten.

Mit einer provozierenden Mischung aus Aktionskunst und zugespitzter Meinung polarisieren seit einigen Jahren die Aktivisten des Zentrums für politische Schönheit die politische Öffentlichkeit und auch die Kunstszene. Ihnen geht es nicht nur um politischen Protest, sondern auch um eine stärkere Politisierung der Kunst.

Sie selbst charakterisieren sich so: Wir setzen auf Menschlichkeit als Waffe, vertreten den aggressiven Humanismus und experimentieren mit den Gesetzen der Wirklichkeit. Widerstand ist eine Kunst, die weh tun, reizen und verstören muss.() Unsere Unterhändler geben Auskunft über den Zustand der Humanität und plaudern aus dem Nähkästchen: Wie macht man denen, die von den Verbrechen gegen die Menschheit profitieren, das Leben zur Hölle? Wie transportiert man eine Gedenkstätte aus dem Regierungsviertel ab? Und: Wie bringt man die europäischen Mauern zu Fall?“

Am 18.September soll im Sasel-Haus über die Ziele und Aktionsformen des Zentrums informiert und diskutiert werden. Neben Gabriela Rosenfeldt, „Unterhändlerin“ des ZPS werden daran auch Dr. Katharina Schlüter, Kunstwissenschaftlerin und ein Vertreter etablierten“ Politik teilnehmen. Die Moderation liegt bei Dr. Manfred Murck.

Eintritt an der Abendkasse € 3,-