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Sasel-Haus Gebäude bei Tag
07.04.2021 - 09:00 Uhr
Gedankenflieger "Wie geht Gerechtigkeit" Junges Literaturhaus Hamburg

Sehr freuen wir uns, gemeinsam mit dem Gedankenflieger -JUNGES LITERATURHAUS HAMBURG über das Thema "Wie geht Gerechtigkeit" im Kinder-Leseclub zu philosophieren. Anhand einer sorgfältig ausgewählten Bilderbuchgeschichte begeben sich die Kinder auf...

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Die Konzertreihe

Sasel-Haus - "Tor zur Klassik"
Wir geben der klassischen Musik eine Heimat.

Aktuelle Saison 2020/21
Wir hatten unsere aktuelle Saison im ersten Lockdown gestaltet und ihr das Thema "Wandlungen" gegeben. Gemeinsam möchten wir uns nach einer Zeit der Entbehrungen aufgrund der Maßnahmen zum Infektionsgeschehen aufmachen und endlich wieder Musik im Wandel der Zeit entdecken. Das Thema „Wandlung“ spiegelt sich sowohl in der Auswahl der Werke, der abwechslungsreichen Zusammenstellung der Instrumente als auch in den vielfältigen Darbietungsformen wider. Uns liegt besonders am Herzen, dass Sie die international renommierten Musiker*innen und Ensembles persönlich kennenlernen können und gemeinsam mit den Musiker*innen wieder die Wärme und den Rhythmus gemeinsamer Live-Konzerte geniessen können. Wir freuen uns, wenn es endlich wieder los gehen kann!


Drei Charaketeristika der klassischen Konzerte im Sasel-Haus

Die Einführung durch Friedemann Boltes, den künstlerischeren Leiter der Konzert-Reihe, in die Besonderheit der eingeladenen Künstler*innen und deren Musikauswahl.
Die besondere Nähe zu den Künstler*innen, die das Publikum hier erlebt.
Die außergewöhnliche Akustik im historischen Tonnengewölbe, die ein besonderes Klangerlebnis verspricht.


Gründung und Nachfolge der Konzertreihe

Gegründet wurde die Klassik-Reihe 1991 durch Gerhard Kaiser, der sie bis 2008 kuratierte. Das erste Konzert fand am 29. November 1992 mit den Solisten des Norddeutschen Rundfunks "Concerto Hamburg" statt. Für sein Engagement wurde Kaiser 2009 eine Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze verliehen. 2008 übernahm Friedemann Boltes die Reihe. Durch sein ausgezeichnetes Netzwerk und seine langjährigen Erfahrungen im Managment bei German Brass hat er viele international renommierte Musiker*innen ans Sasel-Haus geholt wie Concerto Köln, Hamburger Camerata, Pianist Matthias Kirschnereit, Karinettistin Sabine Meyer, Pianist Martin Stadtfeld, u.v.m.. Er hat viele Projekte in Kooperation mit Partnern aus der Musikwelt ins Leben gerufen, die bis heute das Profil des Sasel-Hauses schärfen wie z.B.
Musik-Herbst (seit 2008 Kindermusikfestival)
Klassik Veranstalter-Treff (seit 2011 für Norddeutschland)
Musik von Anfang an (seit 2012)
Zwölf.Orte (2014-2016 Hamburg-weites Jugend-Klassik-Festival in Kooperation mit TONALi, das das Sasel-Haus maßgeblich mitentwickelt hat)
Jam-Session (2016-2019 offenes Musizierangebot für Menschen aus den Walddörfern)
Babykonzerte (seit 2017 eigenes Format in der Nachfolge der Kooperation mit der Elbphilharmonie)
Klassik ist klasse! (seit 2018 Abo-Reihe mit klassischen Konzerten für Kinder)
Tag der Musik (Kooperation mit der Staatlichen Jugendmusikschule)
Eigenproduktionen (2019 „Herzenswünsche oder Die Geschichte vom Soldaten“)



Wandlungen - Saison 2020/21


28. MÄRZ ONLINE - "DIE UNERHÖRTEN"

Online - Sonntag 18 Uhr
Der Musikalische S@lon

Ein Konzertprojekt des Canea Quartetts und der Klarinettistin Pamela Coats

Mit „Die Unerhörten“ bringen die fünf Musikerinnern und Musiker selten gespielte Werke für Klarinette und Streicher zur Aufführung. Auf dem Programm stehen Werke der Hamburger Komponistin Ilse Fromm-Michaels, des afrobritischen Komponisten Samuel Colridge-Taylor und des verfemten Österreichers Ernst Krenek.

Der Musikalische S@lon lädt Musiker*innen ins Zwiegespräch mit Friedemann Boltes, dem musikalischen Leiter des Sasel-Hauses. Das Gespräch im S@lon spiegelt die Intimität eines spontanen Seitengesprächs nach dem Konzert und vermittelt zugleich Eindrücke von der musikalischen Vielfalt der Gäste.

Canea Quartett
hat sich mit seinen außergewöhnlichen und stilübergreifenden Konzertformaten einen Namen im Hamburger Musikleben gemacht. Das innovative Streichquartett interpretiert nicht nur bekannte Quartettliteratur, sondern arbeitet darüber hinaus mit Musikern, Komponisten, Schauspielern und Künstlern verschiedener Genres zusammen. Die vier Musiker lernten sich während des Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg kennen und stehen seit 2012 gemeinsam auf der Bühne. Die erste CD „Einmal frei. Und einmal glücklich sein.“, eine Zusammenarbeit mit Sänger und Komponist Johannes Kirchberg, wurde mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik 2017 ausgezeichnet.

Pamela Coats
Pamela Coats ist als Solistin in internationalen Konzertserien zu hören. Sie gewann internationale Wettbewerbe in Deutschland, Italien und den USA. In bekannten Konzertsälen wie der Beethovenhalle, der Berliner Philharmonie und der Chicago Cultural Center hatte die Virtuosin bereits Auftritte. Die ausdrucksstarke Klarinettistin ist aktuell in wechselnden Kammermusik-Projekten als Solistin gefragt. Pamela Coats ist Gründungsmitglied der International Chamber Artists, der auch Mitglieder der Chicago Symphony angehören, und agiert als Künstlerische Leitung des Kammerensemble VivazzA.


25. April - Patrick Messina - Raphaël Perraud - Fabrizio Chiovetta

Sonntag, 25. April, 18 Uhr
Klarinette, Violoncello, Klavier

Ungewöhnlich ist diese Besetzung gegenüber dem viele verbreiteteren Klaviertrio. Ein farbenreiches Programm, das zum Träumen einlädt. Die beiden Granden der Romantik, Robert Schumann und Johannes Brahms, schufen große Werke für diese besondere Instrumentierung. Der warme Klang der Klarinette bildet einen Kontrast zu Violoncello von Raphaël Perraud und Klavier von Fabrizio Chiovetta. Perfekt dargeboten wird dieser von einem Meister des Instruments: Patrick Messina.

Robert Schumann - u.a. Fantasiestücke op. 73
Johannes Brahms - Trio für Klarinette, Klavier und Violoncello

Bei diesem Konzert müssen wir die Entwicklung der Einreiseverordnungen aufgrund von Covid19 abwarten.


16. Mai - Hamburger Camerata

Sonntag, 16. Mai, 18 Uhr
Bläsernonett und Kontrabass

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir zum Abschluss dieser ungewöhnlichen Saison den Sommer feiern. Serenaden-Konzert - so könnte man diesen Abend betiteln. Ein Ensemble der Hamburger Camerata spielt heitere, unterhaltsame und doch tiefgründige Werke von Mozart und Tschaikowsky. Dazu ein Experiment: Wäre Mozart heute ein Pop-Star? Wie hätten wohl damals bekannte Pop-Titel von heute geklungen? Das hat sich der Komponist Peer Baierlein überlegt. Das Ergebnis hören Sie in diesem Konzert!

W.A. Mozart - Ouvertüre zu "Cosi fan tutte"
Peer Baierlein - Neue Arrangements von Johnny Cash "Ring of Fire", Amy Winehouse "Rehab", The Beatles "Norwegian Wood", Leonard Cohen "Hallelujah"
Peter Tschaikowsky - "Der Nussknacker"


Bereits gelaufen

ONLINE NOCH ZU FINDEN AUF SASEL-HAUS-YOUTUBE-KANAL


14. FEBRUAR - ENSEMBLE KALEIDOPHONIA

Online - Sonntag 18 Uhr
Der Musikalische S@lon

Die Farben der Musik - Ensemble Kaleidophonia

Christof Hahn, Masako Jashima-Löcken und Robert Löcken spielen seit 2005 im „Ensemble Kaleidophonia“ zusammen. Sie bilden den Kern einer flexiblen Formation, die in der Vergangenheit (u.a. bei den Festivals „Musikalischer Sommer in Ostfriesland“ oder „Grenzgängerkonzerte“) durch die Instrumente Cello und Schlagzeug erweitert worden sind. Sie legen dabei, nicht zuletzt aufgrund der ungewöhnlichen Besetzung, einen Schwerpunkt auf die Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Hier werden sie Stücke von Darius Milhaud, Arnold Schönberg und Claude Debussy interpretieren.

Der Musikalische S@lon lädt Musiker*innen ins Zwiegespräch mit Friedemann Boltes, dem musikalischen Leiter des Sasel-Hauses. Das Gespräch im S@lon spiegelt die Intimität eines spontanen Seitengesprächs nach dem Konzert und vermittelt zugleich Eindrücke von der musikalischen Vielfalt der Gäste.


4.10.2020 - CARION Bläserquintett mit Matthias Kirschnereit

CARION spielte am 4. Oktober 2020 das Eröffnungskonzert der Saison 2020/21. Dieses Konzert blieb leider für sich. Aufgrund der steigenden Covid19-Infektionszahlen mussten alle weiteren Konzerte bis März 2021 abgesagt werden. Im virtuellen Sasel-Haus finden Sie ein Interview auf englisch mit den Musiker*innen von CARION über ihre Musik, Corona und die Zukunft der Kulturschaffenden.

CARION Bläserquintett
Das vitale und innovative Ensemble CARION aus Dänemark, Schweden und Lettland, sorgt seit Jahren für frischen Wind in der Kammermusikszene und hat das angestaubte Image der Gattung Bläserquintetts aufpoliert. 
CARION spielen auswendig und im Stehen und lassen dadurch die Bühne zur Aktionsfläche werden, auf der Musik für das Publikum nicht nur akustisch, sondern auch optisch erfahrbar wird. Der internationale Erfolg gibt dem Ensemble Recht. CARION sind in den letzten Jahren zu einem der erfolgreichsten Bläserquintette Europas avanciert und werden von Kritik und Publikum gefeiert. So wurde u.a. ihre Einspielung von Carl Nielsens Bläserquintett op. 43 mehrfach als Referenzaufnahme bezeichnet. 

Zum Beethoven-Jubiläum 2020 hatten die fünf Elitebläser von CARION ein besonderes Projekt entworfen, für das der Klavierpoet Matthias Kirschnereit als Partner gewonnen werden konnte. 
Matthias Kirschnereit zählt zu den spannendsten und erfolgreichsten deutschen Pianisten seiner Generation und wurde von der Süddeutschen Zeitung als „Poet am Klavier“, von der FAZ als „Ausdrucksmusiker par excellence“ bezeichnet. Seinem künstlerischen Ideal folgend, zelebriert er musikalischen Empfindungsreichtum sowie erzählerischen Ausdruck und ist immer auf der Suche nach den Spuren menschlicher Züge in der Musik. Seine am 3. April 2020 bei Berlin Classics erschienene CD "Beethoven unknown" rauschte nach dem Erscheinen in wenigen Wochen auf Platz neun der offiziellen deutschen Top-20 Klassik-Charts.

2020 war aber nicht nur das Jahr des großen Beethoven Jubiläums, sondern es wurde auch erstmalig ein „Deutsch-Dänisches Kulturelles Freundschaftsjahr“ unter der Schirmherrschaft von Außenminister Heiko Maas und seinem dänischen Amtskollegen Anders Samuelsen ausgerufen. In diesem Kontext geriet „B. in motion“ zu einer wunderbaren Gegenüberstellung der beiden Nationalkomponisten Ludwig van Beethoven und Carl Nielsen, ausgeführt von ausgewiesenen Meistern ihres Fachs.